Ratgeber · 6 Min.

Warum Immobilienfotografie die Vermarktung entscheidet

Fast jeder Kauf beginnt im Portal. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine Besichtigung.

KI bearbeitet

Der erste Blick im Portal ist dieses Bild, nicht der Grundriss.KI bearbeitet

Der erste Blick ist ein Foto

In Bremen und Niedersachsen beginnt die Suche auf dem Portal, auf dem Handy. ImmoScout24 und Immowelt zeigen zuerst die Bilder, nicht den Grundriss. Ein dunkles, schiefes oder überladenes Foto beendet das Inserat, bevor jemand die Adresse kennt. Eine amerikanische Käuferbefragung übertragen wir dafür nicht auf ein Haus an der Weser.

Was sich nicht übertragen lässt

Im Netz kursieren alte Auswertungen aus den USA: ein paar Prozent kürzere Vermarktungszeit, ein Aufschlag in Dollar. Sie messen nicht den Fotografen allein, sondern oft den Makler mit, und sie stammen aus einem anderen Markt. Für ein Einfamilienhaus in Bremen-Nord oder ein Zweifamilienhaus bei Oldenburg gibt es keine seriöse Zahl, die man so übernehmen dürfte. Nordblick nennt deshalb keine Prozent aus Übersee.

Was das für Bremen bedeutet

Im Norden zählt dasselbe Prinzip, nur mit anderem Licht. Bedeckter Himmel ist hier normal. Wer darauf mit aufgehellten, geraden, ruhigen Aufnahmen antwortet, zeigt das Haus so, wie es ein Interessent betritt. Nordblick liefert die Dateien ab 24 Stunden, damit das Objekt nicht eine Woche auf den Fotografen wartet.

Quellen

  • Marktbeobachtung: Inserate in Bremen laufen über die großen Portale, das erste Bild steht vor dem Text
  • Nordblick: keine Übernahme von US-Prozentzahlen auf Objekte in Bremen und Niedersachsen

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